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Aktuelle Corona-bedingte Einschränkungen für Vereins-Veranstaltungen und Info- und Beratungsgespräche:
Einzel-Gespräche und Beratungen finden nach wie vor statt. Jedoch bitte nur nach vorheriger Terminabsprache

und beachten Sie bitte die gültigen Corona-Hygiene-Vorschriften


Alle Gruppen-Veranstaltungen in Zülow/MV und Sargleben/BB sind weiterhin bis zum 22. Mai 2021 - ausgesetzt

Das gilt auch für Veranstaltungen "on tour" an anderen Orten


Gern informieren und beraten wir Sie wie bisher auch telefonisch oder via Mail
und bitten für die Einschränkungen um Ihr Verständnis

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Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen die Ziele des Vereins, unsere Arbeit und unsere Visionen vor. Der Vereinsname Associata leitet sich her von der Bedeutung "gemeinsam stark". Wir möchten als soziale Initiative dazu beitragen, dass Inklusion und soziale Teilhabe durch einen Assistenzhund als Persönliche Assistenz gelingen kann. Wir suchen den Kontakt und die Zusammenarbeit zu und mit anderen Menschen, Institutionen und Vereinen, die sich wie wir für die Anerkennung von Assistenzhunden und  ebenso für die  Gleichstellung und Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen über das Thema Assistenzhund hinaus einsetzen.


Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen wir auch den Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung (NAP),

der eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Thematik Assistenzhunde vorsieht


Wir nehmen teil an den Verbändekonsultationen zur Umsetzung der UN-BRK des Deutschen Instituts für Menschenrechte,

 

Die Monitoringstelle hatte Vereinen und Verbänden zur Vorbereitung der nächsten Staatenprüfung zum Stand der nationalen Umsetzung der UN-BRK Gelegenheit um eine Stellungnahme gegeben, was aus der jeweiligen Sicht noch an Umsetzung fehlt. Der Verein Associata-Assistenzhunde e.V. hat eine Stellungnahme zur fehlenden gesetzlichen Anerkennung aller Assistenzhunde abgegeben. Informationen hierzu  von uns gern auf Nachfrage.

 

Wir informieren über politische Entwicklungen, über unsere Aktivitäten, Aktuelles und Interessantes und Wissenswertes zu Assistenzhunden.  Der Verein bildet selbst keine Assistenzhunde aus und vermittelt auch keine Assistenzhunde            


                                                                                                 

 

 

 

 

 

                            







 











In der Prignitz, Brandenburg hat der Verein einen zweiten Vereinsstandort:

Der Distelhof - Inklusionsort für Begegnung Kreativität, Sarglebener Dorfstraße 14, 10357 Karstädt/Sargleben
Informationen unter > 
www.inklusionsort-distelhof.de


Für seine inklusiven Angebote im Distelhof wurde der Verein bereits mehrfach ausgezeichnte, u.a. :

 

        

 

 



W I C H T I G: Assistenzhundegesetz verabschiedet!


Politischer Erfolg für unseren Verein!

 

Seit seiner Gründung im Herbst 2016 im Sternberger Ortsteil Zülow setzt sich der Verein für die rechtliche Anerkennung und Gleichbehandlung aller Assistenzhunde ein. Assistenzhunde werden individuell für den jeweiligen Unterstützungs- und Assistenzbedarf eines Menschen mit Behinderung ausgebildet und können somit seinem Menschen mit Behinderung zu einer selbstbestimmten sozialen und gesellschaftlichen Teilhabe verhelfen.

 

Bereits im Frühjahr 2017 hat der Verein die ersten politischen Gespräche geführt, es folgten eigene Seminare und öffentliche Informationsveranstaltungen, die Teilnahme an Seminaren und Workshops auch des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie zahllose Gespräche mit Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker*innen, ebenso Schriftsätze und Stellungnahmen im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens, das die Bundesregierung Anfang 2021 auf den Weg gebracht hat. Für die abschliessenden Beratungen im Bundestagsausschuss „Arbeit und Soziales“ mit einer öffentlichen Anhörung wurde der Verein als eine von nur zwei Organisationen aus ganz Deutschland aus dem Assistenzhundebereich als Sachverständige eingeladen. Thomas Hansen aus Zülow als Vorstandsmitglied des Vereins konnte so in einer Video-Konferenz die Fragen der Abgeordneten beantworten.

 

Der Deutsche Bundestag hat am 22. April 2021 das Gesetz beschlossen. Im Ergebnis sollen Menschen mit Behinderung in Begleitung ihres ausgebildeten und geprüften  Assistenzhundes überall dort Zutritt erhalten, wo Hunde sonst nicht erlaubt sind, z.B. im Supermarkt, im Theater oder auch in einer Arztpraxis. Die nähere Ausgestaltung des Gesetzes wird durch eine Rechtsverordnung erfolgen, an der auch der Verein Associata-Assistenzhunde e.V. mitwirken wird.

 

Der Verein kann also durchaus selbstbewusst auf seine Rolle in diesem Gesetzgebungsverfahren verweisen, denn er hat damit dem einigen wohl bekannten Instrument der "Wirkungstreppe" entsprechend die 7., also höchste Stufe sozialen Engagements erreicht: Nämlich wahrnehmbar und nachhaltig verändernd in die Gesellschaft hinein zu wirken. Also einen gesellschaftlichen Impact zu erzielen.

 

"Denn Inklusion im Sinne der UN-BRK bedeutet, gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen in allen Lebensbereichen auf der Basis gleicher Rechte zu ermöglichen. Für Menschen mit Beeinträchtigungen bedeutet Inklusion vor allem, Bedingungen vorzufinden, damit sie ihren Aufenthaltsort wählen und entscheiden können, wo und mit wem sie leben, ihre Begabungen und Fähigkeiten ein Leben lang voll zur Entfaltung bringen können und ihren Lebensunterhalt durch frei gewählte oder angenommene Arbeit verdienen können."

"Inklusion gewinnt ihre   Qualität dadurch, dass  sie Raum und  Rückhalt für persönliche    Lebensgestaltung bietet".

 

Quelle: „Unser Weg in eine inklusive Gesellschaft“ Nationaler Aktionsplan 2.0 der Bundesregierung zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), Seite 4

Heiner Bielefeldt, Zum Innovationspotential der UN-BRK, Essay No.5, DIMR, Berlin 2009, S. 11